Wie geht eigentlich so ein Blogartikel?

Jetzt sind wir bereits seit fast zwei Monaten in den USA unterwegs und es ist immer noch kein Blogartikel über die Staaten raus? Was ist da nur los? Geplant war auf jeden Fall schon mal ein Bericht zu „mit Kindern in New York“. Und dann was über unseren Roadtrip. Aber irgendwie ist dafür gerade keine Zeit. Ein Beitrag bei Instagram oder Facebook ist schnell geschrieben, aber ein Blogartikel? Da gehören gute Fotos rein, recherchierte Hintergrundinfos, die eigenen Erlebnisse interessant und gut zu lesen zu Papier gebracht, … kein Wunder, dass einen da die Schreibblockade schon direkt am Anfang der Reise eiskalt erwischt. Und so ein langer Roadtrip ist auch anstrengender, als man denken könnte. Selbst, wenn wir uns ein Fahrlimit von ungefähr 3-4 Stunden (reine Fahrtzeit) gesetzt haben (übrigens nicht täglich, sondern alle 2-3 Tage), sind wir oft deutlich länger unterwegs. Da hat dann der eine wieder Hunger, kurz danach muss der andere aufs Klo (ja, auch wenn gerade eine halbe Stunde vorher Pinkelpause war…). Und von der Interstate runter zum Pippi machen ist meist nicht so einfach wie in Deutschland. In den USA gibt es nämlich kaum Rasthöfe an der Autobahn. Schilder leiten einen zum Tanken oder Essen in den nächstgelegenen Ort, so dass für einmal Klo gehen direkt

mindestens ne halbe Stunde drauf geht. Oder gar wie vor einigen Tagen, als wir dann für das eilige Bedürfnis die Ausfahrt Richtung Hooverdamm genommen haben und dann plötzlich in einer Sicherheitszone standen und unser Fahrzeug durchsucht wurde, bevor wir dann unfreiwillig den Hooverdamm überfuhren. (Nebenbei: er sah schon ganz cool aus. Wäre aber auch nicht schlimm gewesen, ihn zu verpassen 🙃).

Zu Beginn brauchten wir auch wirklich lange, bis wir mobil ins Internet kamen. Was in Portugal noch so einfach war (einfach ne Karte gekauft, rein in den mobilen Hotspot und losgesurft), erwies sich in den USA als kompliziert. Weder die Karte, die bei Walmart erstanden wurde, noch die nach Beratung im Telefonladen erworbene Karte erfüllte ihren Zweck. Man mag es kaum glauben, doch der dritte Versuch -diesmal in einem magentaroten Mobilfunkladen- war dann endlich von Erfolg gekrönt. Jeah, wir sind online 💪 . Allerdings darf man die Kosten nicht unterschätzen. Mobiles Internet ist verdammt teuer hier. Viele Campingplätze haben natürlich auch WiFi. Mehr oder weniger gut. Das liegt oft an dem Standplatz, den man hat oder natürlich auch an der Menge der Nutzer. Also insgesamt nicht besonders zuverlässig.

Und dann ist da natürlich auch der alltägliche Wahnsinn. Wenn wir nicht fahren, gucken wir uns tolle (meistens jedenfalls) Sachen an oder hängen am Pool rum. Oder wir kochen oder essen. Oder machen Lagerfeuer. Oder….

Wie man sieht, ist echt viel los, so dass für das Blogschreiben nicht immer viel Zeit und Muße übrig bleibt. Aber vielleicht schaffen wir es doch bald, regelmäßiger zu schreiben, denn eigentlich erleben wir so viel, dass es zu schade wäre, es nicht zu teilen.

So long 👋

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