Wenn einer eine Reise tut…

 

 

Wir wohnen in einem wunderschönen Einfamilienhaus, dass wir erst vor einigen Jahren gebaut haben. Es hat uns viel Kraft und Nerven und Geld gekostet. Wir haben ein Heim für unsere Familie geschaffen. Unsere Kinder fühlen sich wohl und wir haben mehr als ausreichend Platz. Der Blick nach hinten schweift über Felder und nach vorne haben wir eine Spielstraße.

Perfekt könnte man denken. Wenn da nicht diese Zweifel an uns nagen würde. Ist das wirklich alles? Den Rest unseres Lebens hier in diesem Vorort? Arbeiten, um das Haus abzubezahlen? Kaum Zeit als Familie? In der Tretmühle des Lebens. Des Alltags.

Was zählt eigentlich wirklich? Liegen wir später auf dem Sterbebett und denken wehmütig: „Ach hätte ich doch noch ein paar mehr Arbeitsmeetings in die Woche packen können.“? Wohl kaum.

Unsere Kinder sind inzwischen schon 10, 7 und fast 6. Wieviel Zeit werden wir wohl noch so intensiv mit ihnen haben? Wie lange dauert es noch, bis sie losziehen und ihre Peergroup wichtiger wird als wir? Nicht mehr lange. Und deshalb wollen wir die Zeit, die wir mit ihnen haben, noch nutzen. Und Ihnen gleichzeitig etwas schenken. Zusätzlich zu  unserer Zeit. Wir wollen zusammen die Welt entdecken. Ihnen zeigen, dass es noch etwas anderes gibt, als das Lebensmodell, dass wir bisher gelebt haben. Die Welt ist groß und vielfältig und bunt und steckt voller Möglichkeiten.

Wir verkaufen unser Haus und ziehen mit unseren Kindern um die Welt. Ja, das ist vermutlich verrückt. Und ganz sicher das Verrückteste, was wir in unserem bisherigen Leben getan haben. Wir haben nämlich bislang ein ziemlich unspektakuläres gutbürgerliches Leben geführt. Im Koffer (oder doch im Rucksack?) möglichst leichtes Gepäck. Und Mut, Zuversicht und den festen Glauben, das Richtige zu tun. Es ist Zeit für Abenteuer.

Begleitet uns doch ein Stück auf unserem Lebensweg. Im Moment stecken wir noch voll in den Vorbereitungen, an denen wir euch gerne teilhaben lassen wollen. Mit Beginn der Sommerferien wollen wir uns auf den Weg machen.

Ein Gedanke zu „Wenn einer eine Reise tut…“

  1. „What could possibly go wrong?“ – diesen Satz von Dir werde ich noch oft in Gedanken hören. Geht und entdeckt die Welt, ich freu mich auf jeden neuen Eindruck von Euch 🙂
    Alles Gute!! Martin

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